Twitter und Mediation

14. Februar 2009 | Von Dr. Joachim Simen | Kategorie: Aktuelle Artikel

Spätestens seit dem Wahlkampf von Barack Obama wird Twitter als Kommunikationsdienst auch in Deutschland von einem breiten Personenkreis genutzt. Ich selbst verwende Twitter seit einer Veranstaltung zu  “Changemanagement und Technologie” über die ich hier berichtet habe.

Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet, deutsch zwitschern) genannt.

Auch in der deutschsprachigen Mediationsszene scheint Twitter angekommen zu sein. Verschiedene MediatorInnen nutzen Twitter, um sich auszutauschen, zu informieren oder einfach nur einen Einblick in ihre aktuelle Arbeit zu geben. Wo das Schlagwort “Mediation” in Tweets genutzt wird, wird in dieser Übersicht angezeigt: http://search.twitter.com/search?q=mediation

Welche “sinnvollen” Anwendungsmöglichkeiten Twitter hat, können Sie hier nachlesen. Kritische Thesen gegen die Nutzung von Twitter hat Klaus Eck hier gesammelt. Oder Sie probieren es einfach selbst aus. Die Anmeldung ist einfach und die Nutzung unkompliziert.

Ich bin gespannt ob und wie Twitter in der Mediationsszene zukünftig genutzt wird. Was halten Sie davon? Ist Twitter ein Zeitkiller für technikverspielte MediatorInnen mit zuviel “Freizeit” oder bietet es echten Nutzwert für unsere Arbeit?

Folgen Sie dem Twitter von Kirstin Nickelsen aus Hamburg http://twitter.com/mediation oder meinem persönlichen Twitter unter: http://twitter.com/joachimsimen

Ich bin sehr gespannt über Ihren Kommentar und Ihre Erfahrungen.  Schreiben Sie mir!
Dr. Joachim Simen

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3 Kommentare
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  1. Lieber Herr Simen,

    als etwas angetagter, sibiriakischer Landmediator zwitschere ich grundsätzlich nicht, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Bin aber natürlich Ihrem Wegweiser gefolgt und habe, was die Sinnhaftigkeit für die Mediationsbewegung betrifft, für mich selbst herausgefunden: Viele Köche verderben den Brei.

    Erstaunlich aber, wie viele Leute etwas zu sagen haben (wollen) und im Forum herrscht tote Hose.

    Zu den dargestellten Vorteilen hier meine Erfahrung: Die Zahl der schiefgegangenen Verabredungen steigt exponenziell mit der Anzahl und der Geschwindigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten. Der Stressfaktor mindestens x³.

    Aber nur frisch drauf los gezwitschert. Irgendwas wird schon werden. Die Evolution hat auch keinen Plan.

  2. Allerdings sind 99,99… % der Beteiligten auf der Strecke geblieben.

  3. [...] berät. Blogger und Twitterer Joachim Simen hat schon vor einem Jahr im Beitrag “Twitter und Mediation” über den Mikroblogdienst [...]

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