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	<title>Dr. Joachim Simen und Kollegen &#187; Tagung</title>
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	<description>Mediation und Konfliktmanagement</description>
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		<title>Die Zukunft der Mediation liegt in der Schokolade!?</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 17:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Simen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktmanagement & Mediation]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 15.2. bis 16.2. trafen sich an der Universität Jena über 400 Teilnehmer, vor allem Anwälte, Richter und Juristen, zur Tagung &#8220;Zukunft der Mediation&#8221;. In diesem Beitrag haben wir bereits darüber berichtet. In Vorträgen und Arbeitsgruppen wurden der aktuelle Stand und die zukünftige Entwicklung der Mediation diskutiert. Wir, Dr. Hansjörg Schwartz und Dr. Joachim Simen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" src="http://www.agentur-mediation.de/images/schokolade.jpg" alt="" width="300" />Vom 15.2. bis 16.2. trafen sich an der Universität Jena über 400 Teilnehmer, vor allem Anwälte, Richter und Juristen, zur Tagung &#8220;Zukunft der Mediation&#8221;. <strong><a href="http://www.agentur-mediation.de/www/?p=67">In diesem Beitrag</a></strong> haben wir bereits darüber berichtet. In Vorträgen und Arbeitsgruppen wurden der aktuelle Stand und die zukünftige Entwicklung der Mediation diskutiert. Wir, Dr. Hansjörg Schwartz und Dr. Joachim Simen, waren mit Vorträgen in Arbeitskreisen und im Rahmen der Podiumsdiskussion aktiv beteiligt.</p>
<p>Neben den vielen positiven Ideen und einigen kritischen Gedanken, die ich hier später noch niederschreiben werde, ist mir besonders die Anmerkung zur Schokoladisierung der Mediation wichtig. Was ist damit gemeint?</p>
<p><span id="more-71"></span></p>
<p>Es gibt eine breite Übereinstimmung darüber, dass die Mediation eine ungemein wertvolle Methode zur Regelung von Konflikten ist. Sie bietet nachweislich nicht nur bessere Ergebnisse, sondern auch eine höhere Zufriedenheit mit den Ergebnissen beim Klienten. Auch die Gesetzgebung ist der Ansicht, dass konsensuale Verfahren wie die Mediation Vorrang vor allen streitigen Verfahren haben. Trotzdem erfährt die Mediation noch zu wenig Aufmerksamkeit.</p>
<p>Die Frage ist, wie die breite Öffentlichkeit auf den Geschmack nach Mediation und konsensualen Verfahren kommen kann? Wie kann die Mediation dem Genuss einer Schokolade nahekommen und vielleicht sogar alltäglich werden? Zugegeben, der Bogen ist ziemlich weit. Trotzdem finde ich dieses Bild sehr gut. Notwendig ist es, kundenorientierte Marketing- und Verkaufsstrategien für Mediation zu entwickeln. Dabei geht es meiner Meinung nach nicht vorrangig darum, Informationsbroschüren in Hochglanz oder blumige Beschreibungen des Verfahrens zu gestalten. Entscheidend ist, wie bei potentiellen Klienten das Vertrauen zur Person des Anbieters bzw. des Mediators aufgebaut werden kann. Das ist eine große und spannende Herausforderung, die von keiner Broschüre, Anzeige oder Imagekampagne übergenommen werden kann. Als Mediatoren bauen wir Vertrauen auf, indem wir die Erwartungen, Bedürfnisse und Vorbehalte von potentiellen Klienten gegenüber dem Verfahren und gegenüber unserer Person wahrnehmen und offen ansprechen. Das erfordert Mut und eine angemessene Haltung.</p>
<p>Personen, die sich einem Mediator anvertraut und sich mit seiner Unterstützung in die Mediation gewagt haben, bestätigen mit überwältigender Mehrheit wie wertvoll für sie dieser Schritt war. Vielleicht ist es wie der Biss in eine unbekannte Sorte von Schokolade, die zunächst bitter schmeckt, am Ende aber Genuss und Lebensfreude mit sich bringt.</p>
<p>Viele die Streß und Ärger haben, greifen zur Schokolade, um ihr Gemüt wieder aufzubauen. Und wenn das nicht weiterhilft, dann ist die Mediation auf jeden Fall eine Versuchung wert und macht sicher nicht &#8220;dick&#8221;. An diesem Bild weiterzuarbeiten, lohnt sich! Sie werden dazu mehr von mir hören.</p>
<p>Haben Sie zu meinem Beitrag eine Idee oder Anregung? Schreiben Sie mir!</p>
<p>Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen.<br />
Dr. Joachim Simen</p>
<p>(Bildquelle: www.photocase.de, Fotograf: <a class="user_f" href="http://www.photocase.de/de/user.asp?u=152871">farfalla</a>)</p>
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		<title>Lernforum Gro&#223;gruppen-Arbeit</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 11:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Simen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktmanagement & Mediation]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 27. und 28. Januar 2008 habe ich zum ersten Mal am Lernforum Großgruppen-Arbeit in Oberursel bei Frankfurt am Main teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Matthias zur Bonsen all•in•one•spirit. Ca. 150 Kolleginnen und Kollegen haben sich intensiv mit dem aktuellen Stand und den zukünftigen Perspektiven der Moderation von Großgruppen beschäftigt.

Wie konkret das Motto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. und 28. Januar 2008 habe ich zum ersten Mal am Lernforum Großgruppen-Arbeit in Oberursel bei Frankfurt am Main teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Matthias zur Bonsen <strong><a href="http://www.all-in-one-spirit.de/index.htm" target="_blank">all•in•one•spirit</a></strong>. Ca. 150 Kolleginnen und Kollegen haben sich intensiv mit dem aktuellen Stand und den zukünftigen Perspektiven der Moderation von Großgruppen beschäftigt.</p>
<p><span id="more-69"></span><br />
Wie konkret das Motto &#8220;<em>Come from Abundance / Nichts zurückhalten, alles teilen. Dann können wir alle am schnellsten lernen und wachsen</em>&#8221; von allen Teilnehmern umgesetzt wurde, war absolut beeindruckend. Eine solche Kollegialität und gemeinsame Verbundenheit habe ich bislang noch nicht gekannt.</p>
<p>Das Highlight am ersten Tag war eine Moderation von Max Schupbach (<strong><a title="Worldwork" href="http://www.maxfxx.net" target="_blank">www.maxfxx.net</a></strong>), der seine Methode Worldwork vorgestellte. Worldwork ist ein Paradigma und eine Methode, die es erlaubt, sowohl mit kleinen, mittleren aber auch sehr großen Gruppen Störungen und tiefsitzende Konflikte zu bearbeiten und &#8211; mehr noch &#8211; zu einem Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit zu transformieren. Am zweiten Tag fand ein Openspace-Forum statt, bei dem die Teilnehmer ihre Themen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen intensiv besprachen und weiterentwickelten.</p>
<p>Mein Fazit: Eine absolut lohnende Veranstaltung, beeindruckende Menschen und eine tolle Atmosphäre. Bravo!</p>
<p>(Bildquelle: www.photocase.de, Fotograph: wetwater)</p>
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		<title>Die Zukunft der Mediation in Deutschland</title>
		<link>http://www.agentur-mediation.de/die-zukunft-der-mediation-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 14:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Simen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktmanagement & Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir, Dr. Joachim Simen und Dr. Hansjörg Schwartz, sind auf dem Kongress &#8220;Zukunft der Mediation in Deutschland&#8221; vom 15. bis 16. Februar in Jena als Referenten und auf das Podium eingeladen. Ausgerichtet von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät werden wir explizit die nicht-juristische Seite vertreten. Wir erwarten eine spannende Veranstaltung und hoffen auf einen regen Austausch zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left; margin: 10px;" src="http://www.agentur-mediation.de/images/uni-jena.jpg" alt="Zukunft der Mediation" width="120" height="120" />Wir, Dr. Joachim Simen und Dr. Hansjörg Schwartz, sind auf dem Kongress &#8220;Zukunft der Mediation in Deutschland&#8221; vom 15. bis 16. Februar in Jena als Referenten und auf das Podium eingeladen. Ausgerichtet von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät werden wir explizit die nicht-juristische Seite vertreten. Wir erwarten eine spannende Veranstaltung und hoffen auf einen regen Austausch zwischen allen Referenten, Teilnehmern und Gästen.</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zielsetzung der Tagung</span></p>
<p>Die Rechtsdurchsetzung im kontradiktorischen Verfahren ist mit dem Prozessrisiko behaftet und verschärft in aller Regel den Konflikt. Doch trotz der längeren Verfahrensdauer und der höheren Kosten wird auch in Fällen, die sich für eine konsensuale Lösung eignen, der Gang zum Gericht bevorzugt. So ist etwa die Zahl der vor den Landgerichten geschlossenen Vergleiche höher als die Zahl der streitigen Urteile. Der Einsatz sog. Güterichter oder Richtermediatoren erhöht zwar die Vergleichsquote, vorzuziehen ist jedoch die Vermeidung unnötiger Prozesse. Die Mediation ist die am besten erforschte systematische Methode der außergerichtlichen Streitbeilegung. Die Tagung hat zum Ziel, über den aktuellen Forschungsstand zu informieren und konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis aufzuzeigen. Darüber hinaus werden Akzeptanzhindernisse und ökonomisch-berufsrechtliche Faktoren erörtert. Neue Impulse für eine effiziente Streitvermeidung sind in naher Zukunft durch den europäischen und den deutschen Gesetzgeber zu erwarten.</p>
<p>Die Tagung bietet die Möglichkeit, über diese Themen aus erster Hand unterrichtet zu werden. Sie richtet sich an Angehörige der rechtsberatenden Berufe und der Justiz, Sachverständige, Versicherungsjuristen sowie alle an Fragen des Konfliktmanagements Interessierte aus Wirtschaft, psycho-sozialen Berufsfeldern, Politik und Wissenschaft.</p>
<p>Mehr Informationen zur Tagung finden Sie <a href="http://www.rewi.uni-jena.de/mediationstagung.html" target="blank"><strong>hier</strong>.</a></p>
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		<title>Mediation und Beziehungsgewalt &#8211; Kein Thema f&#252;r die Wirtschaftsmediation?</title>
		<link>http://www.agentur-mediation.de/mediation-und-beziehungsgewalt-nur-ein-thema-fuer-die-familienmediation/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 19:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Joachim Simen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie & Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktmanagement & Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17.11. durfte ich an der Fachtagung der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation e.V. (BAFM) einen bereichernden Einblick in die Szene der Familienmediation erleben. Vor allem der Vortrag und Workshop von Dr. Ulla Gläßer zum Thema „Beziehungsgewalt und Mediation“ hat mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht.
In meinem Arbeitsschwerpunkt der Wirtschaftsmediation wird Gewalt (bislang?) gar nicht oder kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17.11. durfte ich an der Fachtagung der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familienmediation e.V. (BAFM) einen bereichernden Einblick in die Szene der Familienmediation erleben. Vor allem der Vortrag und Workshop von Dr. Ulla Gläßer zum Thema „Beziehungsgewalt und Mediation“ hat mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht.</p>
<p>In meinem Arbeitsschwerpunkt der Wirtschaftsmediation wird Gewalt (bislang?) gar nicht oder kaum thematisiert. Die erschreckenden Zahlen von Ulla Gläßer zur Anwendung von Gewalt machen aber sehr deutlich, dass diese auch von uns Wirtschaftsmediatoren beachtet werden müssen. Täter und auch Opfer sind in der Wirtschaftsmediation vertreten, und ihre Gewalterfahrungen können ein wesentlicher Teil des Konflikts sein.</p>
<p><span id="more-63"></span><br />
Gewalt ist kein schichtenspezifisches Phänomen. Gewalt ist in allen Bereichen unserer Gesellschaft vertreten unabhängig von der Herkunft, dem Status und dem Bildungsniveau der Opfer und der Täter. Dementsprechend sind Betroffende in allen Bereichen der Wirtschaft, in allen Positionen in Unternehmen und in allen Berufen zu finden.</p>
<p>Der Vortrag hat mich dafür sensibilisiert, auch in Wirtschaftsmediationen darauf zu achten, ob Gewalt ein Auslöser oder Begleiter für die aktuell ausgetragenen Konflikte sein kann. Von daher stellen sich auch uns die Fragen:<br />
Wie erkennen wir einen bestehenden Gewalthintergrund? Wie gehen wir damit um und welche Möglichkeiten bestehen, diese Thematik zum Nutzen der Medianten einzubeziehen?</p>
<p>Falls Sie Anmerkungen, Hinweise oder Fragen haben, freue ich mich über Ihren Kommentar.</p>
<p>Dr. Joachim Simen</p>
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