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	<title>Kommentare zu: Mediation und Beziehungsgewalt &#8211; Kein Thema f&#252;r die Wirtschaftsmediation?</title>
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	<description>Mediation und Konfliktmanagement</description>
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		<title>Von: Markus Sikor</title>
		<link>http://www.agentur-mediation.de/mediation-und-beziehungsgewalt-nur-ein-thema-fuer-die-familienmediation/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>Markus Sikor</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 05:23:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.agentur-mediation.de/?p=45#comment-32</guid>
		<description>Hallo Joachim,
ich wollte gerade auch was zu Deinem interessanten Beitrag schreiben, da habe ich Deinen Kommentar entdeckt. Herzlichen Dank für den Verweis auf meinen Blog-Artikel!
Ich kann Dir nur zustimmen, dass auch bei Sachkonflikten in Unternehmen sehr oft Gewalterfahrungen mitschwingen. Ich würde sagen, dass bei stark eskalierten Teamkonflikten fast immer persönliche Verletzungen passiert sind, die die Lösung von Sachfragen verhindern. Eine Aufgabe in der Mediation ist es dann meist, diese &quot;Leichen im Keller&quot; zumindest wieder präsent zu machen und die Verletzungen zu bearbeiten und zu klären, soweit es geht.
Wie siehst Du das?

Mit herzlichen Grüßen,

Markus Sikor
http://www.institut-sikor.de/
http://institut-sikor.blogspot.com/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Joachim,<br />
ich wollte gerade auch was zu Deinem interessanten Beitrag schreiben, da habe ich Deinen Kommentar entdeckt. Herzlichen Dank für den Verweis auf meinen Blog-Artikel!<br />
Ich kann Dir nur zustimmen, dass auch bei Sachkonflikten in Unternehmen sehr oft Gewalterfahrungen mitschwingen. Ich würde sagen, dass bei stark eskalierten Teamkonflikten fast immer persönliche Verletzungen passiert sind, die die Lösung von Sachfragen verhindern. Eine Aufgabe in der Mediation ist es dann meist, diese &#8220;Leichen im Keller&#8221; zumindest wieder präsent zu machen und die Verletzungen zu bearbeiten und zu klären, soweit es geht.<br />
Wie siehst Du das?</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen,</p>
<p>Markus Sikor<br />
<a href="http://www.institut-sikor.de/" rel="nofollow">http://www.institut-sikor.de/</a><br />
<a href="http://institut-sikor.blogspot.com/" rel="nofollow">http://institut-sikor.blogspot.com/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Simen</title>
		<link>http://www.agentur-mediation.de/mediation-und-beziehungsgewalt-nur-ein-thema-fuer-die-familienmediation/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>Joachim Simen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 08:48:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.agentur-mediation.de/?p=45#comment-31</guid>
		<description>Guten Tag Frau Modrovic

Vielen Dank für Ihre wichtige Anmerkung. Die Frage, wo Gewalt eigentlich anfängt, wird von Person zu Person und je nach Situation wohl ganz unterschiedlich gesehen. Ein Verhaltensbiologe wird feststellen, dass Gewalt ganz selbstverständlich zu unserem menschlichen Handeln gehört. Für Andere ist vielleicht schon eine ironische Bemerkung ein Akt massiver Gewalt, um dem Gegenüber jegliches Menschsein abzusprechen.

Dass sich in einem Konflikt nicht nur Positionen und Interessen gegenüberstehen können sondern damit auch die konkrete Ausübung und das Erleben von Gewalt verbunden sein kann, ist eine wichtige Erkenntnis für unsere Arbeit.

Ihren Hinweis zur gewaltfreien Kommunikation finde ich auch sehr interessant. Es gibt auch Personen, die es gerade als Gewalt empfinden, wenn zu ihnen jemand in GFK-Sprache spricht. Einen Hinweis auf die Gründe gibt Markus Sikor &lt;a href=&quot;http://institut-sikor.blogspot.com/2007/09/das-war-nicht-gewaltfrei-pr-trans.html&quot;&gt;in seinem Blog&lt;/a&gt;.

Viele Grüße
Joachim Simen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Frau Modrovic</p>
<p>Vielen Dank für Ihre wichtige Anmerkung. Die Frage, wo Gewalt eigentlich anfängt, wird von Person zu Person und je nach Situation wohl ganz unterschiedlich gesehen. Ein Verhaltensbiologe wird feststellen, dass Gewalt ganz selbstverständlich zu unserem menschlichen Handeln gehört. Für Andere ist vielleicht schon eine ironische Bemerkung ein Akt massiver Gewalt, um dem Gegenüber jegliches Menschsein abzusprechen.</p>
<p>Dass sich in einem Konflikt nicht nur Positionen und Interessen gegenüberstehen können sondern damit auch die konkrete Ausübung und das Erleben von Gewalt verbunden sein kann, ist eine wichtige Erkenntnis für unsere Arbeit.</p>
<p>Ihren Hinweis zur gewaltfreien Kommunikation finde ich auch sehr interessant. Es gibt auch Personen, die es gerade als Gewalt empfinden, wenn zu ihnen jemand in GFK-Sprache spricht. Einen Hinweis auf die Gründe gibt Markus Sikor <a href="http://institut-sikor.blogspot.com/2007/09/das-war-nicht-gewaltfrei-pr-trans.html">in seinem Blog</a>.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Joachim Simen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christine Modrovic</title>
		<link>http://www.agentur-mediation.de/mediation-und-beziehungsgewalt-nur-ein-thema-fuer-die-familienmediation/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Christine Modrovic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 08:19:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.agentur-mediation.de/?p=45#comment-30</guid>
		<description>Sehr geehrter Dr. Simen,
ihre Anmerkungen zum Thema Gewalt sind sicher erschreckend richtig. Aber steckt nicht in fast jedem ungelösten Konflikt Gewalt? Ist nicht unser gesamter mitmenschlicher Umgang leider durch Gewalt geprägt? Nicht umsonst tun wir uns mit Themen wie der gewaltfreien Kommunikation so schwer. Und wie viele Menschen betrachten andere Meinungen und Ansichten als Bedrohung und Angriff. Das zu erkennen und sich bewusst zu machen, ist meiner Meinung nach der erste Schritt in die richtige Richtung. Viel Erfolg dabei
Christine Modrovic</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Dr. Simen,<br />
ihre Anmerkungen zum Thema Gewalt sind sicher erschreckend richtig. Aber steckt nicht in fast jedem ungelösten Konflikt Gewalt? Ist nicht unser gesamter mitmenschlicher Umgang leider durch Gewalt geprägt? Nicht umsonst tun wir uns mit Themen wie der gewaltfreien Kommunikation so schwer. Und wie viele Menschen betrachten andere Meinungen und Ansichten als Bedrohung und Angriff. Das zu erkennen und sich bewusst zu machen, ist meiner Meinung nach der erste Schritt in die richtige Richtung. Viel Erfolg dabei<br />
Christine Modrovic</p>
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